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Krankenkassen im Wandel
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Erscheinungsdatum: 01/2001, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Krankenkassen im Wandel, Redaktion: Alexander, Andrea // Rath, Thomas, Verlag: Deutscher Universitätsvlg // Deutscher Universitätsverlag, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Gesundheitsreform // Reform // Krankenkasse // Gesundheitsökonomie // Business // Management // Management und Managementtechniken // Internationales Öffentliches Recht: Wirtschafts // und Handelsrecht // Medizin // allgemein // Shakespeare // Drama // Theaterstücke // Drehbücher, Rubrik: Medizin // Allgemeines, Lexika, Seiten: 250, Abbildungen: 57 Abb., Reihe: Gabler Edition Wissenschaft, Gewicht: 350 gr, Verkäufer: averdo

Anbieter: averdo
Stand: 18.02.2020
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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform i...
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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform im Zeichen amerikanischer Sozialstaatsentwicklung ab 29.99 € als pdf eBook: . Aus dem Bereich: eBooks, Fachthemen & Wissenschaft, Politikwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 18.02.2020
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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform i...
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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform im Zeichen amerikanischer Sozialstaatsentwicklung ab 39.99 € als Taschenbuch: Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage.. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Politikwissenschaft,

Anbieter: hugendubel
Stand: 18.02.2020
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Modelle von Gesundheit und Krankheit (eBook, PDF)
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In Deutschland ist nach der Gesundheitsreform vor der Gesundheitsreform. Aber welche Gesundheit wird da eigentlich reformiert? Was bedeuten die Begriffe 'Gesundheit' und 'Krankheit'? Sind 300 Milliarden Euro jährliche Gesundheitsausgaben ein Gradmesser dafür, wieviel uns 'Gesundheit' wert ist? Wer versteht was unter Gesundheit und Krankheit? Welche Theorien gibt es, und wie stehen diese mit der Art der gesundheitlichen Versorgung in Verbindung? Welche Menschenbilder und gesellschaftlichen Grundüberzeugungen spiegeln sich in den theoretischen Modellen, und wie schlagen sie sich in der Verteilung der Gesundheitsausgaben nieder? Um Antworten auf diese und weitere Fragen geben zu können, werden in diesem Buch folgende Themen behandelt: · Definitionen und Dimensionen von Gesundheit, Krankheit und Behinderung · biomedizinische, psychosomatische, psychologische und soziokulturelle Modelle von Krankheit, Stress und Bewältigung und deren Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung und den Umgang mit Patientinnen und Patienten · Theorien von Gesundheit und Salutogenese, WHO-Gesundheitsbegriff und Ansätze der Gesundheitsförderung · geschlechtsspezifische und sozialepidemiologische Modelle von Gesundheit und Krankheit · subjektive Theorien von Gesundheit und Krankheit. Die dritte Auflage berücksichtigt den aktuellen Diskussionsstand, wobei der ursprüngliche Anspruch erhalten bleibt: Es soll Professionellen in den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens und vor allem Studierenden, die dort einen Beruf anstreben, dabei helfen, die eigene Position zu reflektieren und sich eine Meinung zu bilden. Und es soll zeigen, dass der immer stärker von ökonomischen Gesichtspunkten dominierte gesellschaftliche Diskurs um Gesundheit und Krankheit zu kurz greift. Der hohe Standard der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland basiert auf einer reichen wissenschaftlichen und sozialen Tradition. Gerade in Deutschland aber haben wir auch eine Historie voll abschreckender Beispiele, wie im Namen und unter dem Deckmantel der Gesundheit völlig andere Interessen verfolgt werden. Wenn das Buch anregt, sich mit den Hintergründen der Gesundheitsausgaben und Absichten der nächsten Gesundheitsreform auseinanderzusetzen und diese besser zu verstehen, hat es sein Ziel erreicht. 'Es ist durch nichts erwiesen, dass das Problem der Krankheit durch einen gesellschaftlichen Wandel gelöst werden kann. Sicher ist nur, dass es auf vernünftige Ausmaße reduziert werden kann.' Jean Carpentier

Anbieter: buecher
Stand: 18.02.2020
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Modelle von Gesundheit und Krankheit (eBook, PDF)
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In Deutschland ist nach der Gesundheitsreform vor der Gesundheitsreform. Aber welche Gesundheit wird da eigentlich reformiert? Was bedeuten die Begriffe 'Gesundheit' und 'Krankheit'? Sind 300 Milliarden Euro jährliche Gesundheitsausgaben ein Gradmesser dafür, wieviel uns 'Gesundheit' wert ist? Wer versteht was unter Gesundheit und Krankheit? Welche Theorien gibt es, und wie stehen diese mit der Art der gesundheitlichen Versorgung in Verbindung? Welche Menschenbilder und gesellschaftlichen Grundüberzeugungen spiegeln sich in den theoretischen Modellen, und wie schlagen sie sich in der Verteilung der Gesundheitsausgaben nieder? Um Antworten auf diese und weitere Fragen geben zu können, werden in diesem Buch folgende Themen behandelt: · Definitionen und Dimensionen von Gesundheit, Krankheit und Behinderung · biomedizinische, psychosomatische, psychologische und soziokulturelle Modelle von Krankheit, Stress und Bewältigung und deren Konsequenzen für die Gesundheitsversorgung und den Umgang mit Patientinnen und Patienten · Theorien von Gesundheit und Salutogenese, WHO-Gesundheitsbegriff und Ansätze der Gesundheitsförderung · geschlechtsspezifische und sozialepidemiologische Modelle von Gesundheit und Krankheit · subjektive Theorien von Gesundheit und Krankheit. Die dritte Auflage berücksichtigt den aktuellen Diskussionsstand, wobei der ursprüngliche Anspruch erhalten bleibt: Es soll Professionellen in den verschiedensten Bereichen des Gesundheitswesens und vor allem Studierenden, die dort einen Beruf anstreben, dabei helfen, die eigene Position zu reflektieren und sich eine Meinung zu bilden. Und es soll zeigen, dass der immer stärker von ökonomischen Gesichtspunkten dominierte gesellschaftliche Diskurs um Gesundheit und Krankheit zu kurz greift. Der hohe Standard der gesundheitlichen Versorgung in Deutschland basiert auf einer reichen wissenschaftlichen und sozialen Tradition. Gerade in Deutschland aber haben wir auch eine Historie voll abschreckender Beispiele, wie im Namen und unter dem Deckmantel der Gesundheit völlig andere Interessen verfolgt werden. Wenn das Buch anregt, sich mit den Hintergründen der Gesundheitsausgaben und Absichten der nächsten Gesundheitsreform auseinanderzusetzen und diese besser zu verstehen, hat es sein Ziel erreicht. 'Es ist durch nichts erwiesen, dass das Problem der Krankheit durch einen gesellschaftlichen Wandel gelöst werden kann. Sicher ist nur, dass es auf vernünftige Ausmaße reduziert werden kann.' Jean Carpentier

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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform i...
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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform im Zeichen amerikanischer Sozialstaatsentwicklung ab 39.99 EURO Akademische Schriftenreihe. 1. Auflage.

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Stand: 18.02.2020
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Tradition im Wandel. Obamas Gesundheitsreform im Zeichen amerikanischer Sozialstaatsentwicklung ab 29.99 EURO

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Stand: 18.02.2020
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Wie sag' ich's meinem Bürger?
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Es hat den Anschein, als sei unsere Gesellschaft in weiten Teilen erstarrt. Eine um sich greifende Paralyse scheint das öffentliche Bild zu beherrschen. Ihre Ursachen: Der aktuelle Reformzwang zwingt zu unpopulären Entscheidungen. Die Medienlandschaft ist bestimmt durch Negativschlagzeilen zu Firmenzusammenbrüchen und Personalabbau. Spar- und Rationalisierungsmaßnahmen sind unausweichlich und betreffen viele Bürger persönlich. Maßnahmen zur Kostensenkung sind in aller Munde und lähmen scheinbar jede Initiative.Als Hochschullehrer sage ich häufig meinen Studierenden: „Die betriebswirtschaftliche Teildisziplin heißt nicht `Kostenrechnung` allein!“ Es ist eine `Kosten- und Leistungsrechnung´! Ich möchte im übertragenen Sinn für Leistung werben und auch mit dieser Veröffentlichung eine zuversichtliche Botschaft in eben diesem Sinne senden:„Es geht um wahrzunehmende Chancen in der Veränderung – nicht um resigniertes Verharren in der Krise!“Reformen müssen zügig umgesetzt werden. Das ist inzwischen jedem bewusst. Doch das „WIE“ müssen viele noch lernen. Mein Antrieb als Herausgeber und Autor ist, die Erstarrung in Unternehmen, in Behörden – in der Gesellschaft aufzubrechen und mit positiven Beispielen zu zeigen, wie Krisen als Chance genutzt werden können. Ein erster Schritt dazu muss sein, endlich ein positives Reformklima zu schaffen. Dazu gehört, Politiker, Manager, Journalisten - aber auch „den einfachen Bürger auf der Straße“ zu sensibilisieren, dass Kostenbewusstsein als alleiniger Motor des Handelns große Gefahren in sich birgt. Sicherlich war es richtig, starke Anstrengungen zu unternehmen und nach den Boom- Jahren des Wirtschaftswachstums die „Kostenschraube anzuziehen“. In den Unternehmen hieß dies, die Mitarbeiterschaft zu einem stärkeren Kostenbewusstsein „zu erziehen“ - ebenso wie in der Bevölkerung die Bürger.„Vom Kostendenken zur Leistung“Ich kann mich beispielsweise noch gut daran erinnern, wie ich zu Beginn meiner Berufstätigkeit einmal mit dem Werkleiter eines großen Fertigungswerkes durch die Hallen ging und ein Mitarbeiter gerade ein Bauteil wegwarf. Der Werkleiter sah dies und rief den Mann mit den Worten zu sich: „Wissen Sie eigentlich, wie teuer das Bauteil ist?“ Der Mitarbeiter zuckte betroffen mit den Schultern und ich erkannte, wie schnell er noch betroffener wurde, als ihm der Werkleiter auf seine Vermutung, es koste „wohl so ca. 100 DM“ antwortete, er solle noch zwei Nullen hinzufügen. In dieser Zeit war es sicherlich wichtig, ein Kostengespür zu erzeugen. Doch wie so oft im menschlichen Verhalten, so sind wir auch in dieser Beziehung von einem Extrem in das andere gegangen: Wir haben bei der Pflege unseres Kostenbewusstseins den Leistungsaspekt in unternehmerischen Betrachtungen wie auch in gesellschaftspolitischen Fragestellungen immer mehr vergessen.Es ist an der Zeit, wieder mehr über Leistung und Erfolg nachzudenken! Vielleicht ist es ja genau so schwierig, wie es war, Mitarbeiter und Bevölkerung zu Kostenbewusstsein anzuregen. Dabei müssen die Politiker, die Journalisten aber auch die Führungskräfte in Unternehmen, die Lehrer und Hochschullehrer als Multiplikatoren heute eine Schlüsselfunktion einnehmen.Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zum vorliegenden Buch. Gemeinsam mit meinem Co-Autor Stephan Pohlkamp, der gerade seine Magisterarbeit mit dem Titel „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ geschrieben hat, wurde aus dieser Idee der zweite Band meiner neuen Schriftenreihe „Wissen und Wandel“ – diesmal ein Buch sowohl für den Bürger als auch den Medien- und Politikprofi.Als ich die Magisterarbeit von Stephan Pohlkamp in Händen hielt, stand sehr schnell für mich fest, seine Erkenntnisse aus wissenschaftlicher Arbeit mit meinen Beobachtungen und Erfahrungen in einer gemeinsamen Veröffentlichung verbinden zu wollen. So ist ein Werk entstanden, das sicherlich aus überparteilicher Sicht Anlass zur politischen Diskussion bietet.Ich nutze mit der Veröffentlichung meine unabhängige Rolle • sowohl aus Sicht der lokalen Politik - zwar Mitglied der CDU, aber ohne Amt und Mandat und damit keinen Zwängen im Denken und Handeln unterworfen, • als auch aus Sicht der Wissenschaft - ich bin als Betriebswirtschaftler mit Fokus auf Unternehmensführung und Personalmanagement nicht der Politikwissenschaftler, der bis ins Detail den Prinzipien seiner Wissenschaft treu sein muss. • Und ich gehe mit dem vorliegenden Buch bewusst den heiklen Weg, populärwissenschaftlich zu veröffentlichen, d. h. einen allgemein verständlichen Schreibstil mit den Minimalanforderungen des wissenschaftlichen Arbeitens zu verbinden.Diese Buchveröffentlichung soll dazu beizutragen, die Möglichkeiten und Chancen erkennbar zu machen, die in einem fairen gesellschaftspolitischen Dialog liegen. Der eine oder andere interessierte Leser soll motiviert werden, sich an der politischen Diskussion zu beteiligen… So vielleicht der Bürger, der sich in der Vergangenheit zwar schon so seine Gedanken gemacht hat, was alles verändert werden könnte – doch noch nicht den „richtigen Antrieb“ gefunden hat, „mitzumischen“. Ich möchte den anzusprechen, der denkt, „die da oben machen eh’ das, was sie wollen, das ist ja gar nicht zu beeinflussen!“ Diesen Bürger möchte ich gewinnen, dass er sagt: „Und es lohnt sich doch! Ich kann doch etwas bewegen und beeinflussen - Ich rede mit! Ich bringe mich ein!“Das „Maulen an der Theke“ hat vielleicht den Sinn, einmal seinen Frust so richtig loszuwerden. Aber wirklich Bewirken kann man so nichts! Es finden sich lediglich Verbündete im „Frustschieben.“ Die Gefahr dabei ist, alles in negativem Licht zu sehen. Aber die wahrscheinlich erfolgreichere Sicht der Dinge ist:„Das Glas ist nicht halb leer – es ist halb voll!“Will ich mit „Positivem Finaldenken“ (wie die Psychologen sagen) an Probleme herangehen, will ich das Negative zum Guten wenden – oder zumindest dabei helfen, dann muss ich mich einbringen! Wie kann ich mich einbringen? Ich benötige eine Plattform - Möglichkeiten, dass mir zugehört wird. Und es gibt wahrhaftig viele Wege der politischen Einflussnahme!Mein Weg ist das Buch – ich hoffe, auch der Leser wird seine Plattform finden. Nutzen Sie die Vielfalt der Möglichkeiten: Die Bürgerinitiative kann da genauso eine Heimat bieten wie eine Interessengemeinschaft oder die politische Partei. Und dabei geht es nicht um eine bestimmte Partei. Jede demokratische Partei hat ihre Vorteile und auch Nachteile. Kein ernst zu nehmender Mensch auch kein Politiker wird sagen können, „alles in meiner Partei ist besser als in anderen.“ Die Summe der positiven Ausprägungen, die sehr individuell bewertet werden können, sollte den Ausschlag für den einzelnen Bürger geben. Die Demokratie lebt von unterschiedlichen Sichtweisen. So wird beispielsweise in der Entscheidungslehre des Managements formuliert:„Ich kann nur dann eine Entscheidung treffen, wenn ich eine Alternative habe!“Also braucht der Bürger, der zur Wahl geht, Alternativen. Er braucht unterschiedliche Sichtweisen, um sich entscheiden zu können. Die Akzeptanz, „die einzige und alleinige Wahrheit, gibt es in der Politik nicht“. Führt den aufgeklärten Bürger dahin, dass je nach Blickwinkel der eine Politiker oder der andere „Recht“ hat – die eine Partei oder die andere. Auf den Blickwinkel, die persönliche Einstellung oder die „Lernvergangenheit“ (wie die Pädagogen es nennen) kommt es an. All’ das muss dazu führen, politische Alternativen nicht nur zuzulassen, sondern zu fördern. Erfolgreiche Politik ist, mit einer gesunden „Streitkultur“ (d.h. ohne persönliche Angriffe unter der Gürtellinie) Ziel- und Vorgehensalternativen zu diskutieren. Erst durch die Auseinandersetzung werden die „unterschiedlichen Wahrheiten“ bewusst.Aus vielen Theorien und praktischen Erfahrungen zur Problem- und Konfliktbehandlung haben wir erkannt, dass die besten Ideen zu einer Weiterentwicklung aus Konflikten, aus der Krise und der fairen Auseinandersetzung darüber entstehen.So ist das wichtigste Ziel des Buches für mich, eine Sensibilisierung der Leserinnen und Leser zu erreichen, - einerseits, die Notwendigkeit unterschiedlicher Auffassungen zu sehen, - und andererseits trotzdem einen kooperativen Umgang miteinander zu pflegen. Nur so können unangenehme, nicht veränderbare Entscheidungen erfolgreich umgesetzt werden, notwendige Reformen konzipiert und realisiert werden!Der Bürger ist nicht reformunfähig, wie er unberechtigter Weise oftmals kritisiert wird. Er ist zwar seiner „Besitzstände einer vergangenen Epoche“ bewusst, hat jedoch erkannt, dass durch veränderte Rahmenbedingungen in regionaler Wirtschaft, im Europäischen Binnenmarkt und der Globalisierung (z. B. mit extremen Wachstumsprozessen in China) mancher Vorteil der Vergangenheit aufgegeben werden muss. Die Politik muss es verstehen, den Bürger auf dem Weg zu Reformen zu begleiten.„Die Strategien müssen mit dem Bürger entwickelt werden, nicht gegen ihn!“Kein freudiges „Hurra“ ist zu erwarten! Weil die Steuerreform, die Renten- Sicherung, der Arbeitsplatzerhalt, die Gesundheitsreform, die Veränderung in Bildungssystemen und die in vielen Bereichen einsetzende Einkommensreduzierung starke Einschränkungen für die Bürger bedeuten, kann die Unterstützung aller nicht in gleichem Maße entstehen. Versteht der Einzelne aber die Reformen als Herausforderung für sich und sieht er einen Vorteil in den Reformen, ist es normales menschliches Verhalten, den Forscherdrang, das dem Menschen gegebene Engagement einzusetzen. Er muss nur den Sinn erkennen.„Wir trauen den Menschen zu, dass Sie Verantwortung für sich und ihr Leben übernehmen!“formulierte Wolfgang Schäuble in seinem Buch „Und sie bewegt sich doch“ schon vor einigen Jahren und versuchte seinerzeit die politische Haltung zwischen den politischen Parteien darüber zu differenzieren. Verfolgen wir die aktuelle politische Reform-Diskussion, besteht in der Mitte des ersten Jahrzehnts die einhellige Meinung, dass der Bürger für sich die Verantwortung (wieder) stärker selbst übernehmen muss.„Wir bieten den Menschen die Rahmenbedingungen, Verantwortung für sich und ihr Leben zu übernehmen!“Dieser Slogan ist die aktuelle Messlatte politischer Entscheidungen! Wollen geschaffene Rahmenbedingungen akzeptiert sein und einen gesellschaftspolitischen Konsens darstellen, müssen sie unter stärkst möglicher Beteiligung der Bevölkerung entstehen. So hätten wir unser Buch vielleicht nicht nennen sollen: „Wie sag ich`s meinem Bürger?“ – sondern „Wie frag ich meinen Bürger?“Medien werden zunehmend interaktiv. Politiker und Manager können stärker als in der Vergangenheit den Dialog mit Betroffenen führen. Die Informations- und Mediengesellschaft wird uns bisher ungeahnte Möglichkeiten der Beteiligung von Betroffenen ermöglichen. „Mediengesellschaft ist ein geläufiges Etikett für die Epoche, die wir zu Beginn des 21. Jahrhunderts miterleben. Es signalisiert, dass die Massenmedien in das Zentrum von Staat und Gesellschaft gerückt sind, dass sie alle gesellschaftlichen Bereiche durchdringen und die Voraussetzung bieten für eine Beteiligung von jedermann an der öffentlichen Kommunikation, und das sogar weltweit. Die Medien sind allgegenwärtig in Politik und Wirtschaft, Arbeit und Freizeit, Bildung und Kunst, in der öffentlichen und privaten Sphäre.“ 3 Veränderungsbereitschaft müssen wir fordern von allen Gruppen in Öffentlichkeit und Privatsphäre. Keiner kann sich ausschließen, auch nicht der Politiker, der sie ständig fordert, auch nicht der Journalist, der im Zentrum der medialen Veränderung steht.Prof. Dr. Klaus Jürgen Heimbrock

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Akquisition und Bindung von Patienten in deutsc...
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Gesundheitswissenschaften, Note: 1,7, Universität Paderborn (Wirtschaftswissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Inhaltsangabe:Problemstellung:Das deutsche Gesundheitswesen ist im Wandel. Spätestens seit der Gesundheitsreform zum 01.04.2004 sind die Weichen für mehr Markt und Wettbewerb zwischen verschiedenen Gesundheitseinrichtungen gestellt. So heißt es bereits in der 2001 vorgelegten Begründung zum Entwurf des Fallpauschalengesetzes: Das Geld soll den Leistungen folgen. Die leistungsorientierte Vergütung der Krankenhäuser wird zu mehr Wettbewerb und zu einer stärker am Bedarf orientierten Entwicklung der Leistungsstrukturen und Leistungskapazitäten führen. Zudem wird eine Ausweitung der finanziellen Beteiligung von Patienten an gesundheitlichen Leistungen durch die Praxisgebühr und die Streichung nicht rezeptpflichtiger Mittel aus dem Arzneimittelangebot vollzogen. Dieses kann bei Patienten und potenziellen Patienten zu mehr Eigenverantwortlichkeit führen und das Bewusstsein für Kosten im Gesundheitswesen schärfen. Vieles deutet daraufhin, dass durch die Reformen eine integrierte Versorgung mit komplexen Gesundheitszentren und Netzwerken entstehen wird, in denen sich Medizin mit Lifestyle vermischt.Innerhalb dieser Entwicklungen sind Krankenhäuser einerseits zur Sicherung ihrer Existenz auf finanzierbare Patientenströme angewiesen, finanzierbar in der Hinsicht, dass durch eine optimale Bettenauslastung und Fallzahl genug fakturierbare Leistungen den zu deckenden Kosten gegenüber stehen. Andererseits kann eine Maximierung der über die GKV abzurechnenden Leistungen zu einem Defizit führen, wenn das mit der GKV ausgehandelte Budget aufgebraucht ist. Die Bereitstellung freier Kapazitäten für Notfälle muss dabei ebenso berücksichtigt werden, so dass die Optimierung der Auslastung nicht zwangsläufig der Maximierung derselben gleichkommt. Ausgenommen von dieser Perspektive sind Gesundheitsleistungen, die außerhalb dieses Budgets abgerechnet werden können. Dies ist bspw. bei Privatversicherten und ausländischen Patienten - also so genannten Selbstzahlern - der Fall. Aber auch unabhängig von der Personengruppe und der Versicherungsart sind ergänzende Leistungen denkbar, die wie Konsumprodukte budgetneutral abgerechnet werden und die internen Ressourcen somit nicht belasten. Diese aus abrechnungstechnischer Sicht reizvolle Perspektive hat aber in der Vergangenheit regelmäßig ethische Bedenken ausgelöst, die kontrovers diskutiert wurden.Betriebswirtschaftliches Denken und traditionelle, ärztliche Berufsauffassung erscheinen bspw. beim Thema Krankenhauswerbung noch als unvereinbare Gegensätze. Die Tendenz von weniger Staat zu mehr Marktwirtschaft im Gesundheitswesen erfordert aber zwangsläufig die Überwindung ethischer Bedenken und eine höhere Gewichtung betriebswirtschaftlicher Aspekte im Krankenhaus-Management, zumal der steigende Wettbewerb mit privaten Krankenhäusern dieses erfordert (Kapitel zwei). Der seit Jahrzehnten vorherrschende und andauernde Kostensenkungsdruck auf Krankenhäusern kann diese Entwicklung beschleunigen.Zum einen in der Hinsicht, dass die kontinuierliche Gewinnung und Bindung von Patienten eine wichtigere Rolle spielt. Andererseits können dort, wo Kosten und Erträge im Missverhältnis stehen, neue Ertragspotenziale neben den originären Krankenhausleistungen Abhilfe schaffen und damit zu einer Neuausrichtung der Kommunikations- und Produktpolitik führen. Krankenhäuser müssen sich innerhalb dieser Rahmenbedingungen strategischen Fragen stellen: Werden Patienten als Kunden betrachtet und werden entsprechend den Kundenbedürfnissen Leistungen angeboten? Ist ein niedergelassener Arzt ein Wettbewerber, da er ähnliche Leistungen anbietet, ein Kooperationspartner im Sinne von integrierter Versorgung oder ein Kunde in der Funktion des Einweisers? Ist der Verkauf von Konsumgüter...

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